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Steigende Hauspreise in Portugal 1024x595

Immobilienpreise an der Algarve steigen

Einführung

Die Immobilienpreise in Portugal steigen im Jahr 2024 weiter an, wobei fast alle Großstädte einen Anstieg verzeichnen. Dieser Trend unterstreicht das anhaltende Problem der Erschwinglichkeit von Wohnraum im Land. Im zweiten Quartal des Jahres stiegen die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorquartal um 2.8 %, sodass die durchschnittlichen Wohnkosten Ende Juni bei 2,683 Euro pro Quadratmeter lagen.

Preiserhöhungen in allen Städten

Dieser Aufwärtstrend ist in fast ganz Portugal zu beobachten. Zwischen April und Juni stiegen die Immobilienpreise in 18 Bezirkshauptstädten, wobei Ponta Delgada mit 8 % den höchsten Anstieg verzeichnete. Weitere nennenswerte Anstiege gab es in Viseu (5.6 %), Bragança (4.7 %) und Santarém (4.5 %). Auch in Lissabon und Porto gab es Preisanstiege, wenn auch mit einer langsameren Rate von 1.3 % bzw. 0.9 %. Auf Jahresbasis stiegen die Immobilienpreise im Land um 7 %.

Führende Städte bei Preissteigerungen

In 19 der 18 analysierten Bezirkshauptstädte stiegen die Immobilienpreise. Die stärksten Zuwächse wurden in folgenden Städten beobachtet:

  • Ponta Delgada: 8 %
  • Viseu: 5.6 %
  • Bragança: 4.7 %
  • Santarém: 4.5 %
  • Leiria: 4.5 %
  • Setúbal: 3.9 %
  • Funchal: 3.9 %
  • Beja: 3.9 %
  • Guarda: 3.8 %
  • Évora: 3.5 %

Kleinere Erhöhungen und Verminderungen

In anderen Städten kam es zu bescheideneren Zuwächsen:

  • Faro: 1.8 %
  • Aveiro: 1.5 %
  • Castelo Branco: 1.4 %
  • Lissabon: 1.3 %
  • Porto: 0.9 %
  • Vila Real: 0.8 %
  • Portalegre: 0.6 %
  • Coimbra: 0.6 %

Umgekehrt war Viana do Castelo die einzige Bezirkshauptstadt, in der die Immobilienpreise fielen, mit einem Rückgang von 4.3 % im zweiten Quartal.

Die teuersten Städte

Lissabon bleibt mit durchschnittlichen Preisen von 5,642 Euro pro Quadratmeter die teuerste Stadt für den Hauskauf. Es folgen Porto und Funchal mit Preisen von 3,578 Euro/m2 bzw. 3,388 Euro/m2. Weitere teure Städte sind Faro (2,979 Euro/m2) und Aveiro (2,534 Euro/m2).

Günstigste Städte

Am anderen Ende des Spektrums sind die Städte mit den günstigsten Preisen für den Hauskauf:

  • Guarda: 802 Euro/m2
  • Portalegre: 805 Euro/m2
  • Castelo Branco: 908 Euro/m2
  • Beja: 944 Euro/m2
  • Bragança: 975 Euro/m2

Regionale Preisanalyse

Bei der Analyse nach Bezirken und Inseln wurden die größten Anstiege der Immobilienpreise in folgenden Gebieten beobachtet:

  • Braga: 9.1 %
  • Insel São Miguel: 8.4 %
  • Insel Pico: 6.1 %
  • Insel Madeira: 4.8 %
  • Insel Terceira: 4.3 %
  • Castelo Branco: 4.2 %
  • Santarém: 3.1 %
  • Setúbal: 3.1 %
  • Porto: 2.9 %
  • Viseu: 2.5 %
  • Insel São Jorge: 2.5 %
  • Évora: 2.3 %
  • Lissabon: 2.2 %
  • Portalegre: 2.1 %

Kleinere Erhöhungen

Zu den Regionen mit Preiserhöhungen von weniger als 2 % gehören:

  • Leira: 1.7 %
  • Faro: 1.6 %
  • Beja: 1.3 %
  • Aveiro: 1.3 %
  • Vila Real: 1.1 %

Preissenkungen

In vier Gebieten sind die Immobilienpreise günstiger geworden:

  • Viana do Castelo: -3.8 %
  • Schutz: -3.6 %
  • Insel Faial: -2.9 %
  • Insel Porto Santo: -1.2 %

In Bragança, auf der Insel Santa Maria und in Coimbra blieben die Preise relativ stabil.

Teuerste Bezirke

Angeführt wird das Ranking der teuersten Stadtteile für den Hauskauf von:

  • Lissabon: 4,096 Euro/m2
  • Faro: 3,373 Euro/m2
  • Insel Madeira: 3,107 Euro/m2
  • Porto: 2,656 Euro/m2
  • Setúbal: 2,548 Euro/m2

Günstigste Bezirke

Die günstigsten Preise für den Kauf eines Eigenheims finden Sie in:

  • Guarda: 683 Euro/m2
  • Portalegre: 733 Euro/m2
  • Castelo Branco: 867 Euro/m2
  • Bragança: 880 Euro/m2
  • Vila Real: 983 Euro/m2
  • Beja: 1,085 Euro/m2
  • Viseu: 1,121 Euro/m2

Fazit

Die Immobilienpreise in Portugal steigen weiterhin und spiegeln einen allgemeinen Trend wider, der in den meisten Großstädten und Regionen zu beobachten ist. Dieser anhaltende Anstieg, wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß, unterstreicht die anhaltende Herausforderung der Erschwinglichkeit von Wohnraum im Land. Während in einigen Gebieten leichte Rückgänge oder stabile Preise zu verzeichnen sind, deutet die allgemeine Entwicklung auf einen teureren Immobilienmarkt in Portugal hin.